Die Elfenbeinküste ist mehr als ein Name auf der Landkarte: die größte Volkswirtschaft der westafrikanischen Währungsunion, weltgrößter Kakaoproduzent, mit über sechzig Volksgruppen und einer Musik- und Maskenkultur, die weit über die Region hinaus wirkt. Ein Land, das seit über einem Jahrzehnt zu den am schnellsten wachsenden Afrikas gehört — und das die meisten Europäer noch nicht kennen. Diese Seite führt durch Geografie, Völker und Sprachen, Masken und Musik, Küche und Getränke bis zur Wirtschaft — mit Verweisen auf die ausführlichen Seiten zu jedem Thema.
Orange, Weiß, Grün — Savanne, Frieden, Wälder
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Wir vermitteln Fahrzeuge, aber wir leben hier. Wer nach Abidjan kommt, kommt meistens wegen Kakao, Bau, Energie oder Familie — und entdeckt ein Land, das sich seit fünfzehn Jahren umbaut. Diese Seite ist unser Beitrag dazu, dass Sie wissen, wo Sie ankommen, bevor Sie im Auto sitzen. Fragen Sie uns, was hier nicht steht.
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Mehr als sechzig. Sie werden meist in vier große Gruppen eingeteilt: Akan im Osten und Zentrum, Kru im Südwesten, Mandé im Norden und Westen sowie Gur beziehungsweise Voltaïque im Norden, zu denen die Senufo gehören.
Französisch ist Amtssprache und die Sprache von Schule, Verwaltung und Medien. Daneben leben rund sechzig einheimische Sprachen; Dioula ist im Norden Verkehrssprache, und in Abidjan ist das Nouchi allgegenwärtig.
Für Kakao — das Land ist der größte Kakaoproduzent der Welt —, für seinen Fußball mit dem Afrika-Cup-Titel 2024 im eigenen Land, für Musik wie Coupé-Décalé und Zouglou und für seine Masken- und Textiltraditionen.
Islam, Christentum und traditionelle Religionen bestehen nebeneinander, oft in derselben Familie. Der Norden ist überwiegend muslimisch geprägt, der Süden überwiegend christlich.
Das bekannteste Gericht ist Attiéké, fermentierter Maniokgrieß, meist mit gegrilltem Fisch. Dazu Alloco aus gebratenen Kochbananen, Kedjenou als Schmorgericht und Foutou als Beilage — am besten im Maquis, dem offenen Straßenrestaurant.