In der Elfenbeinküste leben Muslime, Christen und Anhänger traditioneller Religionen nebeneinander — häufig in derselben Familie. Der Norden ist überwiegend muslimisch geprägt, der Süden überwiegend christlich, und traditionelle Vorstellungen sind im ganzen Land präsent, oft neben dem Islam oder dem Christentum statt an deren Stelle. Diese Seite erklärt, wie das im Alltag aussieht, welche Bauwerke Sie besichtigen können und worauf Sie als Besucher achten sollten.
Lehmmoschee im Sudanstil
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Die Basilika in Yamoussoukro, die Lehmmoscheen in Kong und Bondoukou, die Kathedrale St. Paul in Abidjan — sie liegen weit auseinander. Wir planen die Strecke mit Ihnen; die Fahrer unserer Partner kennen die Wege.
Islam, Christentum und traditionelle Religionen bestehen nebeneinander, häufig innerhalb derselben Familie. Der Norden ist überwiegend muslimisch geprägt, der Süden überwiegend christlich; traditionelle Vorstellungen sind im ganzen Land präsent, oft parallel zu Islam oder Christentum.
Die Außenanlagen der Lehmmoscheen im Norden lassen sich in der Regel besichtigen. Den Innenraum betritt man nur nach Rücksprache und außerhalb der Gebetszeiten: Schuhe aus, Schultern und Knie bedeckt, Frauen mit Kopftuch. Vor dem Fotografieren fragen.
Die Basilika Notre-Dame de la Paix in Yamoussoukro, 240 Kilometer von Abidjan, gehört zu den größten Kirchen der Welt und wurde 1990 geweiht. Sie ist mit Führung besichtigbar, üblicherweise auf Französisch.
Waldstücke, die für eine Gemeinschaft religiöse Bedeutung haben, etwa der heilige Wald von Gbêpleu bei Man. Sie sind keine Sehenswürdigkeiten: man betritt sie nur mit ortskundiger Begleitung und nach Absprache im Dorf.
In muslimisch geprägten Gegenden wird tagsüber weniger gegessen und getrunken, Restaurants haben teils geänderte Zeiten. Essen Sie nicht demonstrativ auf der Straße. Von Besuchern wird nicht erwartet, dass sie selbst fasten.