Stellen Sie sich einen Strand vor, an dem sonntags ivorische Familien grillen und keine einzige Liegenreihe steht. Eine Lagune, auf der Sie im Einbaum durch Mangroven gleiten. Eine Basilika mitten in der Savanne, größer als der Petersdom. Bergdörfer mit Brücken aus lebenden Lianen, Märkte voller handgewebter Stoffe, und abends ein Grillfisch mit Attiéké, über den Sie zu Hause noch reden werden. Die Elfenbeinküste ist eines der letzten westafrikanischen Länder, die man erleben kann, bevor alle davon sprechen — freundlich, farbig und überraschend leicht zu bereisen. Diese Seite zeigt Ihnen, wann Sie kommen sollten, wie lange Sie bleiben und was Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.
Nachmittag am Pool, Lagune im Rücken
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Wir sagen Ihnen offen, was in Ihrer Reisezeit sinnvoll ist, welche Strecken an einem Tag machbar sind und welches Fahrzeug dazu passt. Keine Anzahlung, Zahlung vor Ort bei der Übergabe.
Für Kultur- und Naturreisende ja. Es gibt keine ausgebaute Touristeninfrastruktur, keine Hotelburgen und keine Animation — dafür Strände ohne Reisegruppen, Regenwald, Bergdörfer und eine der besten Küchen Westafrikas. Wer Pauschalurlaub sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Für den Süden und die Küste November bis März: trocken, sonnig, ruhigeres Meer. Für den Norden Dezember bis April. Von April bis Juli fällt im Süden viel Regen, meist in kurzen Schüben — dann ist es günstiger und leerer.
Sieben Tage reichen für Abidjan, Grand-Bassam und Assinie. Zehn Tage sind die beste Länge für eine erste Reise. Zwei Wochen braucht, wer zusätzlich den Norden um Korhogo oder den Westen um Man sehen will.
Praktisch ja. Zwischen den sehenswerten Orten liegen oft mehrere Stunden Straße, und öffentliche Verbindungen sind für Besucher unpraktisch. Ein Mietwagen ab 35 € pro Tag genügt für die Küste, für Westen und Norden braucht es einen SUV. Ein Fahrer kostet 30 € pro Tag zusätzlich.
Der Flug ist der größte Posten. Vor Ort ist das Leben günstig: Restaurantbesuche kosten etwa die Hälfte des deutschen Niveaus. Drei ausgerechnete Beispielbudgets für zehn Tage stehen auf unserer Seite zu den Kosten.
Der Süden und die touristischen Orte gelten als unbedenklich. Von den nördlichen Grenzgebieten zu Mali und Burkina Faso wird abgeraten. Das größte Risiko ist der Straßenverkehr, nicht die Kriminalität.